Aus dem Forschungsbereich

Fruchtbarer Boden

Böden übernehmen vielfältige Funktionen. Welche Parameter der Bodenfruchtbarkeit sind wirklich wichtig für die landwirtschaftliche Produktion? Und wie werden sie durch die Art der Bewirtschaftung, mit und ohne Tierhaltung oder konventionell und ökologisch, beeinflusst? Forscherinnen und Forscher der Thünen-Institute für Ökologischen Landbau, für Biodiversität und für Agrarklimaschutz suchen nach Antworten auf diese Fragen.

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Eine gefährliche Tierseuche

Anscheinend unaufhaltsam bewegt sich eine gefährliche Tierseuche von Osten auf die Europäische Union (EU) zu. Es handelt sich um die Afrikanische Schweinepest. Sie grassiert seit 2007 in Russland und ist nun in Weißrussland angekommen. Neben Hausschweinen sind auch Wildschweine von der Virusinfektion betroffen. Jüngste Ausbrüche waren nicht einmal 100 Kilometer von den Außengrenzen der EU entfernt. Das Friedrich-Loeffler-Institut führt Studien durch, um die Dynamik der Erkrankung möglichst umfassend zu verstehen und Risikofaktoren auszuschalten.

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Stadt, Land, Wald

Schon jetzt wird Deutschlands Landfläche intensiv genutzt und erfüllt vielfältige gesellschaftliche Funktionen: Auf Agrarflächen werden Nahrungs- und Futtermittel sowie Biomasse, in Wäldern Holz zur energetischen und stofflichen Nutzung erzeugt. Andere Flächen dienen als Siedlungen und Straßen sowie der Erholung. Zudem sollen ökologische Leistungen erbracht werden und ein Beitrag zum Klimaschutz wird erwartet. Wie kann die Landnutzung zur Verringerung des Treibhausgas-Ausstoßes beitragen?

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"Lebensgrundlage Land" im neuen ForschungsReport

Im aktuellen ForschungsReport zum Thema "Lebensgrundlage Land" nehmen Sie die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Forschungsbereiches mit auf eine Reise in die Vielfältigkeit der Landschaftsforschung. Wie wichtig ist der Grund und Boden, auf dem nicht nur Nahrungsmittel erzeugt werden? Welchen Einfluss hat die Landnutzung auf Ernährungssicherung oder Klima? Lesen Sie, was "Land Grabbing" ist und welches Potenzial in traditionellen Hülsenfrüchten steckt.

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Forschungsreport spezial - Ökolandbau 2013

Der neue ForschungsReport spezial "Ökolandbau 2013" ist erschienen und widmet sich ganz den Tieren. Die Senatsarbeitsgruppe "Ökologischer Landbau" diskutiert in ihren Beiträgen die Probleme der Ökologischen Tierhaltung und bezieht in ihren Empfehlungen Stellung dazu.

Gibt es die Kuh für die Ökologische Milchviehhaltung? Wie sehen Maßnahmen für die Tiergesundheit im Ökolandbau aus? Diese und andere Fragen klären die Forscherinnen und Forscher im aktuellen Heft.

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Methoden der Nachhaltigkeitsbewertung landwirtschaftlicher Systeme

Im November fand der erste Workshop der Senatsarbeitsgruppe "Nachhaltigkeitsbewertung" in Berlin statt und widmete sich der Methodik. Die Nachhaltigkeitsbewertung dient dem Ziel, im Spannungsfeld zwischen Produktion und Bereitstellung von Ökosystemleistungen, Folgewirkungen abzuschätzen und eine wissenschaftliche Grundlage für ausgewogene Lösungen bereitzustellen.Welche Methoden sind für welche Einsatzbereiche angemessen, welches sind die relevanten Kriterien? Diese und andere Fragen wurden auf dem Workshop diskutiert.

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Lebensmittel auf der Stadt

Urbane Landwirtschaft liegt derzeit im Trend - so auch in Deutschland. Eine oft noch visionäre Form dieser Produktion ist der Anbau von Nahrungsmitteln in und auf Gebäuden. Deren Potenziale und ihre Rolle für eine nachhaltige Stadtentwicklung werden beleuchtet.

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Lebensmittel - Zwischen Ware und Wertschätzung

Der ForschungsReport 1/2013 ist erschienen. Zum Thema "Lebensmittel - zwischen Ware und Wertschätzung" stellen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Forschungsbereiches ihre Arbeiten rund um unsere Lebensmittel vor. Von Landwirtschaft auf Gebäuden über nachhaltig gefangenen Wildfisch bis hin zu Modeerscheinungen, Esskultur und gesellschaftlichen Traditionen. 

Lesen Sie, wie Schädlinge im Getreide die Forscher im Nachernteschutz herausfordern und wie die Lebensmittelüberwachung in Deutschland funktioniert.

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Klimawirkung ökologischer und konventioneller Betriebe

Die Landwirtschaft ist für circa 12 Prozent der durch den Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich. Insbesondere für die Lachgas- und Methanemissionen. Lachgas stammt überwiegend aus dem Ackerbau, Methan wird bei der Verdauung von Wiederkäuern wie Rinder, Schafe oder Ziegen freigesetzt. Um diesen erheblichen Anteil im Rahmen der Klimaschutzstrategien zu reduzieren, ist die Art und Weise der Landnutzung und Tierhaltung entscheidend. Spielt die Produktionsweise dabei eine Rolle?

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Naturschutzmaßnahmen im Ökobetrieb

Der Landwirtschaft, als größtem Landnutzer, kommt eine zentrale Bedeutung bei der Erhaltung wildlebender Tier- und Pflanzenarten zu. Viele Arten sind zum Teil oder sogar vollständig auf die Landbewirtschaftung angewiesen. So würden Ackerwildkräuter ohne regelmäßig stattfindende Bodenbearbeitung verschwinden.
Ökologisch bewirtschaftete Betriebe haben ein hohes Potenzial, Naturschutzziele in die Bewirtschaftung zu integrieren. Lässt der steigende ökonomische Druck, der generell auf den Betrieben lastet, dies zu?

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Gezielter Pflanzenschutz durch innovative Sensoren

Extreme Wetterbedingungen wie Regen, Trockenheit, Hitze oder Kälte begünstigen oft Pflanzenkrankheiten und –schädlinge. Diese verursachen Ernteausfälle oder Missernten. Die Prognose, wann Krankheiten oder Schädlinge gefährlich werden, wird zunehmend wichtiger. Weniger Behandlungen mit Pflanzenschutzmitteln, bei denen zeitlich gezielt gegen die vorhergesagten Infektionen vorgegangen wird, befürworten und fordern Konsumenten und Produzenten gleichermaßen.

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Wohin mit biogenem Abfall?

Biomasse ist eine wertvolle Ressource innerhalb eines erneuerbaren Energiesystems. Für Biomassearten wie naturbelassenes Holz besteht bereits eine starke Rohstoffkonkurrenzsituation. Dagegen wurden 2010 nur 1,6 % der biogenen Haushaltsabfälle energetisch genutzt. Sind Haushaltsabfälle als klimafreundliche Alternative für Braunkohle geeignet? In Halle an der Saale entsteht derzeit eine Anlage, die biogene Reststoffe durch den Prozess der Hydrothermalen Carbonisierung (HTC) in einen Biobrennstoff umwandelt.

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Der elektrische Tausendfüßer

Er „lebt“ auf dem Acker, ist mehrere Meter lang, nur wenige Jahre alt, bewegt sich mit maximal fünfzehn Kilometern pro Stunde und „blickt“ dabei mit seinen Sinnesorganen in Tiefen von bis zu zwei Metern. Wie sein Namensgeber - ein Tausendfüßer - besteht er aus mehreren flexiblen Körpersegmenten, die während der Fortbewegung eine perfekte Anpassung an den Untergrund ermöglichen. Allerdings überragt er ihn um ein Vielfaches, ist nicht aggressiv, ein wenig hübscher und - eine Maschine.

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Innovationen aus Holz

Holz ist ein natürlicher, nachwachsender Rohstoff und bietet gegenüber anderen Werkstoffen für die Verarbeitung zu Fenstern viele Vorteile: Holz lässt sich gut bearbeiten und individuell gestalten, besitzt eine geringe Wärmeleitfähigkeit sowie hohe Festigkeit bei geringem Gewicht. Holzfenster gibt es schon sehr lange. Worin besteht die Innovation der neuen Rahmenkonstruktion?

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Geimpft oder infiziert?

Die Impfung als eine der wirksamsten vorbeugenden Maßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten bei Mensch und Tier blickt auf eine lange Erfolgsgeschichte zurück. In Deutschland sind derzeit mehr als 500 beziehungsweise 450 verschiedene Impfstoffe für den human- und veterinärmedizinischen Bereich zugelassen.

Was aber sind Markerimpfstoffe?

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Schnelles Holz für heiße Öfen

Trotz zahlreicher Vorzüge sind Pflanzungen von schnellwachsenden Gehölzen zur Energieerzeugung wie Pappeln, Weiden oder Robinien bisher kaum in der Agrarlandschaft zu finden. Welche Gründe gibt es dafür?

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Aus dem Kopf in die Praxis

Lesen Sie im Forschungsreport 2/2012, welche alternativen Techniken die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler unseres Forschungsbereichs entwickeln oder wie der Wissenstransfer in die Praxis erfolgt.

Wie vermisst der elektrische Tausendfüßer den Boden? Wie funktionieren Markerimpfstoffe? Wie kann biogener Abfall sinnvoll genutzt werden?

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